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Ausländische Dividenden in der Steuererklärung

Eine im Ausland gezahlte Dividende kommt meist schon um die Quellensteuer gekürzt an. Die Erklärung fragt nach dem Bruttobetrag, nicht nach dem, was auf deinem Konto landete.

Wenn ein ausländisches Unternehmen dir eine Dividende zahlt, behält sein Land meist einen Teil ein, bevor das Geld überhaupt losgeht: die Quellensteuer. Was auf deinem Konto ankommt, ist der Nettobetrag. Die meisten Erklärungen verlangen Bruttobetrag und einbehaltene Steuer als getrennte Zahlen — deshalb ist der Betrag auf deinem Kontoauszug selten der, den das Formular will.

Quantic weist aus, was tatsächlich einbehalten wurde — aus der Zeile deines Auszugs, nicht aus einem nachträglich angesetzten Abkommenssatz. Jede Zahlung bleibt in der Währung, in der sie gezahlt wurde, und wird zum Kurs des Zahltags in Euro umgerechnet. Die beiden Summen sind bewusst getrennt: Die Währungssummen brauchen keinen Kurs und sind immer exakt, während die Euro-Summen nur Zahlungen enthalten können, deren Kurs am Zahltag bekannt ist.

Wo du es findest

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    Importiere deine Dividendenauszüge oder trage die Zahlungen von Hand ein.

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    Öffne den Steuerbericht und wähle das Jahr. Jede Zahlung zeigt Brutto, Quellensteuer und Netto.

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    Sieh dir die Hinweise an. Alles, was Quantic nicht verifizieren konnte, wird markiert statt stillschweigend weggerundet.

Decken die Euro-Summen weniger Zahlungen ab, als im Bestand liegen, sind sie eine Untergrenze und keine Summe — und der Bericht sagt das, statt eine unvollständige Summe als vollständig auszugeben. Eine bekannte Lücke: MyInvestors Export enthält keine Spalte für die Quellensteuer. Das ist eine Grenze der Datei, nicht der Bank: Als spanisches Institut behält sie ein und meldet das Einbehaltene, der Betrag existiert also — er steht nur nicht im Download. Quantic markiert diese Zeilen als nicht ausgewiesen, statt die Lücke als Null zu lesen.

Wichtige Begriffe

Quellensteuer
Wenn du eine ausländische Aktie besitzt, behält das Heimatland des Unternehmens meist einen Prozentsatz jeder Dividende ein, bevor sie bei dir ankommt — etwa 15% bei US-Aktien. Quantic schätzt dies anhand des Sitzes jeder Position und deines steuerlichen Wohnsitzes, damit deine Erträge widerspiegeln, was tatsächlich ankommt. Es ist nur die an der Quelle einbehaltene Steuer — nicht die Steuer, die dein eigenes Land hinzufügt, noch Beträge, die du oft über ein Doppelbesteuerungsabkommen zurückfordern oder anrechnen kannst.
Brutto vs. netto
Brutto ist die Dividende vor Steuern; netto ist, was nach Quellensteuer tatsächlich ankommt. Quantic erfasst beides.
EZB-Referenzkurs
Die Euro-Wechselkurse, die die Europäische Zentralbank einmal pro Werktag veröffentlicht. Die Steuerverwaltungen der EU akzeptieren sie — deshalb rechnet der Steuerbericht von Quantic Dividenden und Verkäufe in Fremdwährung zum Kurs ihres eigenen Datums um und nicht zum heutigen oder dem deines Brokers. An Wochenenden und Feiertagen gibt es keinen Kurs; der Bericht nimmt dann den zuletzt davor veröffentlichten und nennt dir das verwendete Datum.
ISIN
Der zwölfstellige Code, der ein Wertpapier weltweit identifiziert — unabhängig davon, an welcher Börse es gehandelt wird und welches Kürzel es dort trägt. Anders als das Kürzel ändert er sich nicht, wenn ein Unternehmen umbenannt wird: Deshalb identifiziert ein Import deine Positionen über die ISIN, sofern die Datei eine enthält, damit ein umbenanntes Unternehmen seine Dividendenhistorie behält, statt in zwei Positionen zu zerfallen.

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Importiere deine Broker-Auszüge, und Quantic setzt das Jahr samt Herkunft zusammen — und markiert, was es nicht verifizieren konnte. Kostenlos zum Start, ohne Karte.

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